Übersetzung für 'l'art pour l'art' von Deutsch nach Englisch
art
art for art's sake
l'art pour l'art {n}
Teiltreffer
unit
litre <l, L, ℓ> [Br.]
Liter {m} [auch {n}] <l, L, ℓ>
324
unit
liter <l, L, ℓ> [Am.]
Liter {m} [auch {n}] <l, L, ℓ>
526
filmF
2 Days in the Valley [John Herzfeld]
Zwei Tage in L.A. / 2 Tage in L.A.
biochem.
L-3,4-dihydroxyphenylalanine <L-DOPA>
L-3,4-Dihydroxyphenylalanin {n} <L-DOPA>
biochem.FoodInd.
lethality value <L, L-value>
Letalitätswert {m} <L, L-Wert>
unit
grams per liter [Am.] <g/l, g/L>
Gramm {pl} pro Liter <g/l, g/L>
chem.unit
millimoles per liter [Am.] <mmol/l, mmol/L>
Millimol {pl} pro Liter <mmol/l, mmol/L>
chem.unit
millimoles per litre [Br.] <mmol/l, mmol/L>
Millimol {pl} pro Liter <mmol/l, mmol/L>
RadioTVF
The Man from U.N.C.L.E.
Solo für O.N.C.E.L. / Solo für U.N.C.L.E.
from left to right {adv} <FLTR, f.l.t.r.>von links nach rechts <v. l. n. r., v.l.n.r.>
phys.
type-II superconductor
Supraleiter {m} zweiter Art <Supraleiter 2. Art>
QMstat.
error of the first kind [type I error]
Fehler {m} erster Art <Fehler 1. Art>
QMstat.
error of the second kind [type II error]
Fehler {m} zweiter Art <Fehler 2. Art>
phys.
type-I superconductor
Supraleiter {m} erster Art <Supraleiter 1. Art>
QMstat.
type I error
Fehler {m} erster Art <Fehler 1. Art>
QMstat.
type II error
Fehler {m} zweiter Art <Fehler 2. Art>
biochem.
L-selectin molecules
L-Selektinmoleküle {pl}
biochem.
L-homocitrulline
L-Homocitrullin {n}
left {adv} <l.>links <l.>
1265
L-shaped {adj}L-förmig
21 Übersetzungen
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Anwendungsbeispiele Deutsch
  • Allgemein steht die Reitkunst im Spannungsfeld zwischen dem künstlerischen Anspruch (das Pferd als Kunstobjekt „l'art pour l'art“) einerseits und dem praktischen Einsatz des Pferdes für bestimmte Dienstzwecke.
  • Jahrhunderts ausgehende „l'art pour l'art“-Bewegung (Charles Baudelaire, Stéphane Mallarmé, Paul Verlaine, Paul Valéry) und das im Kreise des Dichters Stefan Georges gefeierte Prinzip einer „Kunst für die Kunst“ bilden den Extrempol des Autonomieanspruchs der Kunst.
  • Victor Cousin wird neben Théophile Gautier als einer von denen genannt, die das Motto l'art pour l'art geprägt haben könnten.
  • Im Kontext der Finanzierbarkeit von Wissenschaft ist aber das „L’art pour l’art“ und der „Elfenbeinturm“ der Theorie ohne Blick auf Anwendung ein Kritikpunkt geworden.
  • Er wandte sich zunächst der Richtung des L’art pour l’art zu. Nachdem seine "Symphonie in White" sowohl 1862 von der Royal Academy als auch 1863 vom Pariser Salon abgelehnt worden war, stellte er sein 1861 gemaltes ' im Salon des Refusés (Salon der Zurückgewiesenen) aus, wo es zusammen mit Manets "Frühstück im Grünen" zu einem Skandal führte. 1865 hatte er Albert Joseph Moore kennengelernt. In den folgenden Jahren beeinflussten sich beide gegenseitig in Malstil und Sujet.

  • Die ersten Kunstwerke des Menschen waren Ausdruck religiöser Vorstellungen. Später handelte es sich bei Malerei und Bildhauerei meist um Auftragskunst für religiöse Institutionen (in Europa die Kirche), Herrscher, Adelige oder wohlhabende Bürger. Die Motive und Bildsprache unterlagen in den meisten Kulturen oft strengen Konventionen. Die perspektivische und andere Techniken veränderten die Kunst radikal. Die Entstehung einer Kunst, die als Selbstzweck keinem speziellen Nutzen mehr diente (L’art pour l’art), veränderte wiederum das Verhältnis von Künstler, Gesellschaft und Kunstwerk. Teilweise wurde Kunst zu einem Ort von Utopien oder übernahm Aufgaben der Religion.
  • Insbesondere mit dem Streben nach einem ästhetischen Ideal und nach Isolation von der gesellschaftlichen Wirklichkeit greift der Roman Elemente des französischen Symbolismus auf. Wörtlich zitiert werden etwa mehrere Gedichte von Théophile Gautier (aus "Emaillen und Kameen", 1852), eines frühen Verfechters des L’art pour l’art, und besonders inspiriert sah sich Wilde durch den Roman "Gegen den Strich" von Joris-Karl Huysmans. Sowohl Huysmans als auch Wilde ergehen sich in ihren Romanen in der ausufernden Aufzählung und Beschreibung von kostbaren Gegenständen und Düften. Die Protagonisten beider Romane geben sich dekadenten Vergnügungen hin – bis zum Verderben.
  • Forschung und Produktion von Kunst im Elfenbeinturm kennzeichnet einen Intellektuellen, der einzig für seine Aufgabe lebt und sich nicht um die gesellschaftlichen Folgen seiner Tätigkeit kümmert, sondern nur nach wissenschaftlicher und künstlerischer Wahrheit sucht. In seinem Buch "Gegen den Strich" etwa beschreibt Joris-Karl Huysmans das Leben eines degenerierten Aristokraten, der sich vor der Gesellschaft in einen selbstgeschaffenen Elfenbeinturm zurückzieht. Das Buch gilt als „Bibel der Dekadenz“ (vgl. auch l’art pour l’art). In dieser Verwendung mischt sich in dem Ausdruck Spott über einen weltabgeschiedenen Gelehrten mit der Bewunderung für einen Menschen, der sich mit all seiner Kraft einer edlen Aufgabe (deshalb Elfenbein) widmet.
  • In der bildenden Kunst Europas wurde seit dem Humanismus die ästhetische Bildung des Menschen als Zweck der Kunst betrachtet. Kant sah in seiner "Kritik der Urteilskraft" das „interesselose Wohlgefallen“ als „Bestimmung des ästhetischen Urteils“. Die Theoretiker des "L’art pour l’art" sahen Kunst wiederum als Selbstzweck an. Bereits Heinrich Heine äußerte in einem Brief 1838: „Kunst ist der Zweck der Kunst“. In seiner Schrift "Über die ästhetische Erziehung des Menschen" stellte Friedrich Schiller seine Untersuchungen der Kunst und der Schönheit an, für Schiller gelangt der Mensch nur durch Schönheit zur Freiheit.
  • Eisler sah in der Musik eine soziale Funktion, während Schönberg seiner Meinung nach die Position des "L’art pour l’art" einnahm.

  • In der Kunst gibt es verschiedene Aspekte der Negation: So wird eine Kunstrichtung durch eine andere abgelöst und damit negiert. Neue Methoden treten an die Stelle der alten. "L’art pour l’art" verneinte die Zweckgebundenheit von Kunst.
  • 1899 veröffentlichte er in "Życie" das programmatische Manifest der sich neu formierenden naturalistisch-symbolistischen Kunstrichtung "Junges Polen", den "Confiteor". Es wurde zu einem der wichtigsten programmatischen Texte dieser Gruppe polnischer Literaten. Hinter dem "L’art pour l’art" stand die Überzeugung, nur die Kunst würde die wesentlichen Wahrheiten des Seins offenbaren und ins Absolute vordringen. In dieser Phase machte er auf den polnischen Schriftsteller Jan Kasprowicz aufmerksam.
  • Das Motto des "l’art pour l’art" ist auch im Vorspann des Filmstudios Metro-Goldwyn-Mayer zu sehen, wo es in Latein "(ars gratia artis)" in das goldene Filmband um den brüllenden MGM-Löwen gefasst ist.
  • Heine betonte die sensualistisch schöpferische Subjektivität als „träumendes Spiegelbild der Zeit“ auch gegen die erneuerten Vorstellungen von der Kunst als Nachahmung der Natur (Rumohr): „In der Kunst bin ich Supernaturalist“. Darauf sollte sich u. a. Charles Baudelaire beziehen („Salon de 1846“). Tatsächlich bildeten sich seit ca. 1830 alle modernen Streitpunkte der Ästhetik und Kunsttheorie: um "L’art pour l’art" und "l’art engagé" (oder "utile"), um künstlerische Subjektivität und ihre Autonomie bzw. die soziale Funktion von Kunst, um Sensualismus und seine Trivialisierung und daher asketische Ablehnung, für und wider Modernität (Modernismus), um individuelle Selbstverwirklichung und/oder soziale Emanzipation, um den Realismus usw.
  • Während des Studiums begeisterten ihn gleichermaßen die in Richtung der L’art pour l’art weisenden ästhetischen Ideale von Walter Horatio Pater und die tief moralisch, religiös und sozial engagierte Kunstauffassung von John Ruskin, obwohl sie auf sehr unterschiedliche, beinahe entgegengesetzte Weise den neuen Ästhetizismus vertraten.

  • Kennzeichnend für Gregorovius’ Leben und Werk sind „Außenseitertum“, „Einzelgängertum“ und der „l’art pour l’art Standpunkt“. Gregorovius wollte seine „Freiheit und Unabhängigkeit“ als Privatgelehrter bewahren. Daher verzichtete er bewusst auf eine Professur in Deutschland und lehnte die Einladungen Großherzog Carl Alexanders und Maximilians II. nach Weimar und München ab.
  • Die Ballets Russes [...] gelten als eines der bedeutendsten Ballettensembles des 20. Jahrhunderts. Sie wurden 1909 von dem russischen Impresario Sergei Djagilew gegründet und wirkten unter seiner Leitung zunächst in Paris, wo sie am 19. Mai 1909 einen begeisternden ersten Auftritt hatten. 1911 nahm die Kompanie ihren Sitz in Monte Carlo. Djagilews Ziel war es, russische Kunst in Europa bekannt zu machen. Er folgte dabei dem Prinzip "L’art pour l’art", also Kunst um ihrer selbst willen, ohne gesuchten Bezug zur politischen Realität ihrer Zeit.
  • Ein besonderes Merkmal des sozialistischen Realismus ist die starke Einbeziehung der nationalen Folklore in die Musik. Wenn schon nicht originale Volksliedthemen verwendet werden, so sind doch Melodik und Harmonik stark national geprägt. Komponisten, die dies ablehnten, wurden als „bürgerliche Internationalisten“ verunglimpft. Nach der gängigen Auffassung beweist die nationale Komponente dagegen Volksverbundenheit und sorgt dafür, dass die Musik „demokratisch“, d. h. allgemein verständlich ist. Generell sollte sich nämlich jedes Musikwerk an alle Menschen wenden; die Devise "L’art pour l’art" wurde umformuliert in "L’art pour l’homme".
  • Der junge Hofmannsthal ging ganz mit Stefan Georges Ästhetizismus konform: Poetische Sprache soll von der Alltagssprache unterschieden sein; sie soll ein abgeschlossenes „Ganzes“ bilden, eine in sich geschlossene Kunst-Welt mit eigenen Gesetzen. Die Kunst dürfe keinen äußeren Zwecken – etwa der Unterhaltung – dienen (in den Worten Théophile Gautiers: „l’art pour l’art“).
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Enthält Übersetzungen von der TU Chemnitz sowie aus Mr Honey's Business Dictionary (nur Englisch/Deutsch).
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