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 Übersetzung für 'Geisel' von Deutsch nach Russisch
NOUN   die Geisel | die Geiseln
SYNO Entführter | Geisel | Gekidnappter
заложник {м}Geisel {f} [veraltet {m}] [männliche Person]
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заложница {ж}Geisel {f} [veraltet {m}] [weibliche Person]
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2 Übersetzungen
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Anwendungsbeispiele Deutsch
  • Sie werden in die frei lebenden Neobodonida, Parabodonida und Eubodonida sowie die parasitisch lebenden Trypanosomatida gegliedert. Die freilebenden Metakinetoplastina besitzen zwei Geißeln, wobei die Vordergeißel eine Reihe von Flimmerhaaren trägt. Die hintere Geißel ist entweder mit dem Zellleib verwachsen und frei. Die Trypanosomatida besitzen dagegen nur eine Geißel, welche der Vordergeißel der übrigen Metakinetoplastina entspricht. Sie kann über mehrere Haftpunkte mit der Zelloberfläche verbunden sein, wodurch eine undulierende Membran entsteht. Die parasitisch lebenden Metakinetoplastina vermehren sich nur in Insekten. Einige Arten zeigen einen Wirtswechsel zwischen Insekten und Wirbeltieren oder Insekten und Pflanzen und spielen als Krankheitserreger eine Rolle.
  • Die geißellose Form (Amastigot) von "L. enriettii" ist elliptisch und im Mittel 5,2×2,5 µm groß. Zellkern und Kinetoplast sind im gefärbten mikroskopischen Präparat gut erkennbar. Kennzeichnend ist, dass innerhalb der Zelle ein bis drei Fibrillen als Rest der Geißel sichtbar sind. Die begeißelte Form (Promastigot) tritt in Kulturen und vermutlich im wirbellosen Vektor auf. Sie 8–10×3–4 µm groß und besitzt eine 10–14 µm lange Geißel.
  • Die Dictyotales weisen einen isomorphen Generationswechsel auf, dabei gleichen sich der diploide Sporophyt und der haploide Gametophyt. Der Sporophyt besitzt als Fortpflanzungsorgane einkammerige Sporangien, in denen durch Meiose je vier unbegeißelte Sporen gebildet werden. Nach der Freisetzung keimen die Sporen am Untergrund und wachsen zu männlichen und weiblichen Gametophyten heran. Auf ihnen entstehen im Sommer jeweils die in Gruppen angeordneten Spermatogonien und Oogonien. Zu bestimmten Zeiten – gesteuert durch den Stand von Sonne und Mond – werden die unbeweglichen Eizellen und die Spermatozoiden ins Wasser entlassen. Die Spermien sind birnenförmig und durch eine Geißel mit Flimmerhaaren beweglich, ihre zweite Geißel ist stark reduziert. Nach der Befruchtung entwickelt sich ein neuer Sporophyt.
  • Das zelluläre Merkmal der Choanozoa besteht in der Kragengeißelzelle. Es wird häufig als ein gemeinsames abgeleitetes Merkmal (Autapomorphie) angesehen. Die Zelle trägt an einem Zellpol eine einzige Geißel. Sie ist umgeben von dem namensgebenden „Kragen“ – einem Kranz aus Stereovilli, die zwischen sich einen feinen Vorhang aus Schleim aufspannen. Das Zusammenspiel von Geißel und Kragen dient der filtrierenden Ernährung. Die schlagende Geißel erzeugt einen Wasserstrom. Das zuströmende Wasser tritt durch den Schleimvorhang. Im Wasser befindliche Nahrungspartikel werden vom Schleim aufgehalten, anschließend durch Scheinfüßchen (Filopodien) eingefangen und daraufhin mittels Endozytose von der Kragengeißelzelle aufgenommen.
  • Nach dem Insertionsort der Geißel unterscheidet man akrokont (am Vorderende, Zuggeißel), pleurokont (seitlich) und opisthokont (am Hinterende, Schubgeißel).

  • "Aporocactus flagelliformis" ist eine Pflanzenart aus der Gattung "Aporocactus" in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton "flagelliformis" bedeutet ‚peitschen-, geißel-, rankenförmig‘. Spanische Trivialnamen sind „Flor de Látigo“, „Floricuerno“, „Junco“, „Junquillo“ und „Nopalillo“.
  • Amastigot (Syn.: kryptomastigot) bedeutet ohne Geißel, unbegeißelt. Zum Beispiel ist bei einer morphologischen Form der eingeißeligen Parasiten der Gattung Leishmania, bei der amastigoten Form, die Geißel lichtmikroskopisch nicht, elektronenmikroskopisch nur rudimentär erkennbar. Die lichtmikroskopische Unsichtbarkeit ist darin begründet, dass die Geißel nicht aus dem Geißelsäckchen hervortritt. Die amastigote Form ist die Anpassung an die intrazelluläre Lebensweise im Lebenszyklus des Parasiten.
  • Die Mücke erreicht eine Körperlänge von etwa 13 Millimetern. Ihre Fühler sind lehmgelb gefärbt, wobei die Glieder der Geißel manchmal auch braun geringelt sind. Die Wirtelhaare sind doppelt so lang, wie die Glieder der Geißel. Die beiden ähnlichen Arten der Gattung mit schwarzbraun gefärbten Fühlergeißeln, "Dicranoptycha fuscescens" und "Dicranoptycha cinerascens" unterscheidet sich dadurch, dass die beiden ersten Fühlerglieder bei ersterer Art rotgelb, bei Letzterer bläulichgrau bzw. braunschwarz gefärbt sind.
  • Der letzte gemeinsame Vorfahre aller heute lebenden Unikonta war wahrscheinlich uniciliat und unicentriolär. Seine Zelle besaß eine Geißel und ein Centriol. Dies entspricht der ursprünglichen Unikontie und findet sich heute noch bei einigen Amoebozoa, zum Beispiel bei der Einzeller-Gattung "Phalansterium". Die Gattung ist zudem aber auch noch anterokont. Ihre Geißel fungiert als Zuggeißel und sitzt am vorderen Ende der Zelle. Es wird angenommen, dass die Unikonta ursprünglich anterokont waren.
  • Alle Arten sind mit einer Schleppgeißel sowie einer nach vorn gerichteten Zuggeißel (lokomotorische Geißel) heterokont begeißelte Einzeller. Die nach vorn gerichtete Geißel trägt Flimmerhaare, die hintere ist glatt. Als Einzeller sind sie relativ groß, sie können eine Größe von bis zu 0,1 Millimeter erreichen.

  • Die heute lebenden Scheibentiere (Placozoa) haben keine Zellen, die gleich auf den ersten Blick wie Kragengeißelzellen aussehen. Stattdessen besitzen sie tönnchenförmige Zylinderzellen in dem hochprismatischen Epithel der ventralen Körperseite. Ganz ähnlich wie die Kragengeißelzellen tragen diese Zylinderzellen eine zentrale Geißel. Im histologischen Dünnschnittpräparat ist zudem zu erkennen, dass die Zellmembran um die Geißel herum Microvilli ausstülpt. Die Zylinderzellen nehmen Nahrungspartikel durch Endocytose auf. Auf der dorsalen Körperseite des Tieres befinden sich ebenfalls monociliäre Zellen. Sie sind jedoch flacher und ohne Microvilli.
  • Die Zellen von "B. natans" sind im Prinzip doppelt begeißelt (bi-flagellat), aber das zweite Flagellum (die zweite Geißel) ist nur durch einen sehr kurzen Basalkörper vertreten.
  • Die Erbeutung von Wirtsbakterien wird dadurch erleichtert, dass die Bdellovibrionen besonders schnell schwimmen können. Dies wird dadurch erreicht, dass sie eine im Vergleich zu „normalen“ Bakteriengeißeln dickere Geißel besitzen. Dies ermöglicht einen stärkeren Schub bei der Fortbewegung. In Verbindung mit der geringen Größe der Bdellovibrionen werden auf diese Weise sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht, so dass sie ihre Beutebakterien leicht erreichen können. Auch die Form der Geißel ist ungewöhnlich: Der körpernahe Abschnitt hat eine größere Wendelumgangshöhe als der körperfernere Abschnitt.
  • Die nähere Verwandtschaft der Filozoa gehört in die Klade der Schubgeißler (Opisthokonta). Wenn die Zellen dieser Organismen begeißelt sind, tragen sie stets bloß eine einzige Geißel am hinteren Zellpol. Der Schlag der Geißel sorgt für Vortrieb. Die Schubgeißler gliedern sich weiter in die Nucletmycea und die Holozoa. Zu den ersteren gehören die Pilze (Fungi) sowie ihre einzelligen Verwandten. Innerhalb der Holozoa bilden dann die Teretosporea das erste Taxon. Zu ihnen zählen Organismen, die häufig als Einzeller oder in kleinen Zellkolonien leben. Das zweite Taxon der Holozoa stellen die Filozoa. Sie teilen sich in Filasterea und Choanozoa. Zur letztgenannten Gruppe zählen neben den Kragengeißeltierchen (Choanoflagellata) auch die Tiere (Metazoa). Tiere sind also Filozoa.
  • Mastigonemata (eingedeutschte Mehrzahl auch "Mastigonemen"; von [...] „Peitsche, Geißel“, Genitiv [...]) sind die härchenförmigen Flimmern an den Geißeln (Flagellen) einiger einzelliger eukaryotischer Lebewesen. Sie machen die damit besetzten Geißeln zu Zuggeißeln.

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    © dict.cc Russian-German dictionary 2026
    Enthält Übersetzungen von der TU Chemnitz sowie aus Mr Honey's Business Dictionary (nur Englisch/Deutsch).
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