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Anwendungsbeispiele Deutsch
- Das Brandenstein-Relief wurde 1741 von Johann Friedrich Eberlein und Johann Joachim Kändler für ein Tafelservice aus Meissener Porzellan entworfen, das der sächsische Oberküchenmeister Friedrich August von Brandenstein bestellt hatte.
- Die vier Öfen, die vom Grafen Moritz von Sachsen für Schloss Chambord angeschafft wurden, bestehen nicht aus Meißener Porzellan, sondern aus Fayence und sind vom Töpfermeister J. M. Schmidt 1748/49 in Danzig angefertigt worden. Das sächsische Wappen unter der Ofenbekrönung trägt, entgegen dem üblichen Wappen mit der schrägrechts verlaufenden sächsischen Raute, einen sogenannten Bastardfaden mit einer schräglinks verlaufenden Raute.
- Sulkowski-Ozier (frz.: osier = Korb-Weide) wird ein bestimmter Flechtmuster-Reliefdekor auf Meißener Porzellan genannt. Dabei wechselt das diagonale Flechtmuster schachbrettartig auf der Fahne, die von querliegenden Trennstäben segmentiert wird.
- In der Neuzeit wurde die kommerzielle Bedeutung der strategischen Markenbildung schon frühzeitig beispielsweise von Josiah Wedgwood (Porzellanmanufaktur in England) im 18. Jahrhundert erkannt. Dies waren jedoch damals nur vereinzelte Erscheinungen. In Deutschland gehören Farina gegenüber (seit 1709) und Meißener Porzellan (seit 1710) zu den ältesten Markenartikeln. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Konzept der Marke zu einem weit verbreiteten Phänomen.
- Er lernt die Lyrikerin Luise und ihren Ehemann Wolle kennen, die ihm vom angesagten Tanzlokal „Roter Kakadu“ erzählen. Dieses Lokal im Villenstadtteil Weißer Hirsch am Elbhang ist ein Treffpunkt für die vom Rock ’n’ Roll begeisterte Jugend Dresdens. Siggi gefällt es dort sehr. Er verkauft in West-Berlin einen Affen aus Meißener Porzellan von seiner Tante und sichert sich so finanziell ab.
- Arita-Porzellan ist kein eingetragenes Markenzeichen, wie etwa Meißener Porzellan, daher ist eine genaue Eingrenzung des Begriffes schwierig. Hauptsächlich bezieht er sich auf in Arita hergestelltes Porzellan. Historisch schließt er jedoch auch die in der Umgebung von Arita hergestellten Porzellanwaren mit ein.
- In den Jahren 1982 und 1987 erfolgten unter der Entwurfsleitung von Gerd Pieper größere Umbauarbeiten, bei denen hölzerne Verkleidungen und Wandschmuck aus Meißener Porzellan vorherige einfache Gestaltungen ersetzten. Außerdem wurde der Salon "Tallinn" neu eingerichtet.
- Aus der Zeit um 1730 stammt eine Büste Fröhlichs aus Meißener Porzellan von Gottlieb Kirchner, die in der Porzellansammlung ausgestellt ist.
- Die Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider ist nach der Porzellansammlung in Dresden die weltweit größte Kollektion Meißener Porzellans des 18. Jahrhunderts. Die Sammlung ist im Besitz des Bayerischen Nationalmuseums, das dafür ein Zweigmuseum in Schloss Lustheim in der Schleißheimer Schlossanlage einrichtete.
- Eine metaphorische Steigerungsstufe zu Blümchenkaffee ist der "Schwerterkaffee". Tassen aus Meißener Porzellan zeigen auf der Unterseite außen das Markenzeichen in Form zweier gekreuzter Schwerter. Schwerterkaffee ist also so dünn, dass angeblich sogar die Tassenunterseite sichtbar werde. Umgangssprachliche Weiterentwicklungen sind "Doppelblümchenkaffee" und "Doppelschwerterkaffee", bei denen angeblich sogar das Blümchen oder die Schwerter auf der Unterseite der Untertasse zu erkennen seien.
- Die Edition Leipzig knüpft inhaltlich auch heute noch stark an die in der DDR begründeten Editionsschwerpunkte an. So werden unter anderem Themenkomplexe wie Meißener Porzellan, Glasmalerei oder Sachsens Schlösser, Burgen und Gärten durch ganze Buchserien abgehandelt. Daneben erfolgt die erneute Bereitstellung ausgewählter älterer Erfolgstitel.
- Zu den Exponaten im alten Wehrturm zählen Spargeldeckeldosen, z. B. aus Meißener Porzellan, besondere Bestecke und zahlreiche Gemälde. Prunkstücke sind ein Kräuterbuch aus dem 17. Jahrhundert, eine bronzene Spargeldarstellung aus der Römerzeit sowie das Schnitzkunstwerk des Künstlers Rudolf Höfler „Spargelfestmahl“ bei Hofe.
- In Vincennes begann man mit der Nachahmung von Meißener Porzellan. Initiator war der französische Finanzminister Louis Henri Orry de Fulvy, der das französische Porzellan konkurrenzfähig machen und den Import aus dem sächsischen Meißen eindämmen wollte. Er rekrutierte drei ehemalige Arbeiter der Porzellanmanufaktur von Chantilly, die Brüder Gilles und Robert Dubois sowie François Gravant, die mit Porzellanmasse experimentierten. 1745 gelang die Herstellung von Frittenporzellan, das in seiner Verarbeitung eine Reihe neuer Formen und Farben ermöglichte.
- Ein Bourdalou ist unter anderem zu sehen: in der Porzellansammlung des Dresdner Zwingers in der Vitrine gegenüber den Toiletten, in der Meißener-Porzellan-Sammlung "Stiftung Ernst Schneider" im Schloss Lustheim bei München, in der Sammlung Ludwig "Glanz des Barocks" im Alten Rathaus zu Bamberg, in der Wiener Porzellansammlung des Porzellanmuseums im wienerischen Augarten.
- Es entstand ein fünfgeschossiges Durchgangshaus mit einer 142 m langen, viergeschossigen Passage. Das Rundbogenportal am Passageneingang wird von zwei lebensgroßen weiblichen Gewandfiguren flankiert, die Weintrauben und eine Vase tragen. Sie nehmen Bezug auf die Zweckbestimmung des Hauses als Weinkeller (Auerbachs Keller) und Messehaus der Branchen Porzellan, Keramik und Steingut (Ausstellungsfläche 5.700 m²). Seit 1969 befindet sich in der Rotunde der Passage ein Porzellanglockenspiel aus Meißener Porzellan. Bis 1989 wurde die Mädler-Passage als Messehaus genutzt.
- Schleißheim gehört neben Schloss Nymphenburg zu den größten Residenzen im Münchner Raum und wird zu den bedeutendsten Barockanlagen Deutschlands gezählt. Die Schlossanlage ist Teil der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Alle drei Schlösser und der Park können besichtigt werden. Neben den historischen Raumfolgen werden im Alten Schloss wechselnde Ausstellungen gezeigt, das Schloss Lustheim beherbergt die Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider. Das Neue Schloss dient als Barockgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
- Marken-Fälschungen und -Nachahmungen kamen schon sehr frühzeitig auf, wobei besonders die beliebten und daher zumeist teuren Porzellane gefälscht wurden. So unter anderem der Marken Meißener Porzellan, Manufacture royale de porcelaine de Sèvres und Capo-di-Monte. Heute werden vorrangig Billigporzellane aus Asien als „Geschenkware“ importiert und mit Phantasiemarken versehen auf Antikmärkten als „Sammlerstücke“ angeboten. Dabei werden dann Fälschungskopien zunehmend durch „Stilfalsifikate“ ersetzt.
- Ab den 1520er Jahren war das Schloss Jagdaufenthaltsort des kursächsischen Hofes und eines der favorisierten Schlösser Friedrichs des Weisen. Von 1602 bis 1622 war es Witwensitz der Kurfürstin Sophie von Brandenburg. In Colditz wurden 1568–1679 Hexenverfolgungen durchgeführt. Fünf Personen gerieten in Hexenprozesse, drei Frauen wurden mit Landesverweis bestraft und im Ortsteil Collmen wurde 1568 Anna, Tochter von Thomas Scheffer, wegen Liebeszauber zum Tode verurteilt. Ab dem frühen 18. Jahrhundert begann die Verwendung Colditzer Tone auf kurfürstliche Anweisung in der 1710 gegründeten Meißener-Porzellan-Manufaktur. Am 20. September 1750 zerstörte abermals ein Großbrand die Stadt. 130 Häuser und Scheunen fielen dabei den Flammen zum Opfer. Ab 1803 wurde im Schloss ein Landesarbeitshaus eingerichtet, um „Landstreicher“ und Bettler an Arbeitsmoral und Zeitdisziplin zu gewöhnen. 1804 begann die erste Tonverarbeitung in der Colditzer Steingutfabrik Thomsberger & Hermann. Das Schloss wurde 1829 zur Landesversorgungsanstalt für unheilbar Geisteskranke. Als dessen „agricole Kolonie“ wurde in Zschadraß 1868 eine psychiatrische Klinik gegründet, die lange Zeit zu den bedeutendsten und innovativsten Einrichtungen ihres Faches in Sachsen zählte.
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Enthält Beugungsdaten aus
VESUM (Rysin, A., Starko, V. Large Electronic Dictionary of Ukrainian, Version 6.5.2. 2005-2024). Vielen Dank dafür!
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